Papageiensiedlung

Papageiensiedlung in Lübeck, St. Lorenz Süd

In den 50*er Jahren hat der Architekt und Stadtplaner Ernst May in Lübeck einen neuen Stadtteil geplant. Durch den Zuzug nach dem 2. Weltkrieg wurde neuer Wohnraum gebraucht.

Er entwarf eine „Gartenstadt mit bunt gestrichenen Häusern“. Das war völlig neu in Lübeck. Daher der Name „Papageiensiedlung“. Es wurden Mietshäuser und kleine Reihenhäuser von der Neuen Heimat gebaut.

In der Königsberger Str. und im Angelnweg entstanden 150 Reihenhäuser auf Erbpachtgrundstücken. Es wurde sehr großzügig geplant, so entstanden zwischen den Reihen große „Gemeinschaftsflächen“. Diese wurden mit vielen Gehölzen, Obstbäumen und Rasenflächen gestaltet und bieten sich als Spiel- und Veranstaltungsflächen an. Es sind ebenfalls Erbpachtgrundstücke, die zZt. vom Verband für Haus- und Wohneigentum Hamburg unterhalten werden.

Der Stadtteil liegt sehr verkehrsgünstig. Die Innenstadt und der Bahnhof sind zu Fuß zu erreichen, ansonsten mit den Buslinien 5, 6 und 16 .

Luftaufnahme von der Papageiensiedlung, Lübeck St. Lorenz Süd